Lieferungen sind im American Truck Simulator seit jeher das Herzstück des Spiels und dieses Grundprinzip wirst Du bei Deinen Fahrten in kleineren Fahrzeugen bei der Road Trip-Erweiterung auch wiederfinden, wenn auch mit leicht anderen Zielen und Frachten. Denn mit Deinem Auto wirst Du wahlweise Fahrten als Kurier-Fahrer oder Überführungsfahrten durchführen, womit die Spielerfahrung natürlich eine leicht andere sein wird.
Trotzdessen findet die Idee der Schnellen Aufträge, die Du schon von den Trucks gewohnt bist, auch ihren Weg auch in die Road Trip-Erweiterung. Solche Aufträge kannst Du durchführen, wenn Du noch kein eigenes Fahrzeug besitzt, denn hierbei stellt Dir der Auftraggeber den fahrbaren Untersatz zur Verfügung, außerdem werden sämtliche Kosten für Kraftstoff und Reparaturen vom Unternehmen übernommen. Die Auftragsarten unterscheiden sich je nach Fahrzeugtyp: Mit einem Pickup-Truck übernimmst Du andere Aufträge als mit einem Sportwagen oder einem Oldtimer. Grundsätzlich geht es um die Zustellung kleiner Pakete und Dokumente sowie die Überführung von Fahrzeugen zwischen Autohändlern.
Anders als bei den Trucks ist hier jedoch das Bewertungssystem, welches für jeden einzelnen Auftrag greift. Der Auftraggeber bewertet Deine Leistung in drei Kategorien, nämlich Zeitmanagement, Fahrzeugzustand und den Umgang mit der Ladung. Dabei macht es einen Unterschied, was genau geliefert wurde: Beschädigte empfindliche Dokumente werden anders bewertet als problemlos angelieferte Jungpflanzen. Die Idee dahinter ist es, auf diese Weise jede Lieferung ein Stück persönlicher gestalten und das Gefühl zu vermitteln, dass am anderen Ende tatsächlich jemand auf die Sendung wartet.
Beim Zeitmanagement gilt dabei eine besondere Regel: Nicht nur Verspätungen wirken sich negativ aus, sondern auch ein zu frühes Eintreffen. Die Kunden erwarten Dich zu einem bestimmten Zeitpunkt, der möglichst genau eingehalten werden sollte. Jede Lieferung wird am Ende mit einer Sternebewertung abgeschlossen, die in die übergeordnete Kurier-Bewertung einfließt. Diese entscheidet darüber, welche Aufträge Dir angeboten werden, wie weit die Routen reichen dürfen und wie hoch die Vergütung ausfällt. Absolvierst Du anspruchsvollere Jobs mit höheren Anforderungen, wie etwa fragile oder besonders wertvolle Fracht und engere Zeitfenster, wirst Du dafür natürlich auch besser entlohnt. Und wenn Du dauerhaft Fünf-Sterne-Bewertungen einsammelst, kannst Dus zudem eine Serie an perfekten Lieferungen aufbauen, die mit einem zusätzlichen Geldbonus belohnt wird.
Irgendwann wirst Du, genauso wie bei den Trucks, die finanzielle Möglichkeit haben, Dir Dein eigenes Fahrzeug anzuschaffen, womit Du Zugang zum Versandmarkt bekommst, analog dem Frachtmarkt im bisherigen Spiel. Dieser läuft ähnlich ab wie die Schnellen Aufträge, nur dass Du hier Dein eigenes Auto einsetzt, selbst für Kraftstoff und Reparaturen aufkommen musst, dafür aber auch eine höhere Vergütung erwarten kannst. Nicht alle Arten von Aufträgen aus den Schnellen Aufträgen sind dabei auch im Versandmarkt verfügbar – nutzt Du Dein eigenes Fahrzeug, wirst Du schließlich nicht gebeten, es im Rahmen eines Fahrzeugüberführungsauftrags herzugeben.
Das verdiente Geld fließt direkt in Dein bestehendes Profil im American Truck Simulator, welches zwischen dem Truck-Modus und Auto-Modus geteilt wird. Ein separates Erfahrungspunktesystem gibt es für den Road Trip-Modus nicht, die Progression ergibt sich aus der Kurier-Bewertung, den Kundenbewertungen und der Fähigkeit, eine Serie an perfekten Lieferungen aufrechtzuerhalten.
Damit klingt der Road Trip-Modus, den Du schon in wenigen Tagen mit dem Road Trip: Ford-DLC zum ersten Mal ausprobieren können wirst, als etwas zwangloser als Deine Verpflichtungen als Truck-Fahrer. So wirst Du mehr die Möglichkeit haben, die virtuelle Welt zu erkunden, wobei die neuen Auftragsarten auch eine Form der Abwechslung anbieten.
Wie siehst Du die Auftrags-Möglichkeiten, die die Road Trip-Erweiterung bietet?



